ÖGIG

Österreichische Geschichtsforschung
zur Informatisierung der Gesellschaft


Willkommen auf oegig.at!

Der Arbeitskreis eHistory der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) befasst sich seit 2010 in systematischer Weise mit der Darstellung der voranschreitenden Durchdringung der österreichischen Gesellschaft mit den Informations- und Kommunikationstechnologien. In der vorrangig mittels Zeitzeugen-Interviews durchgeführten Forschungsarbeit verfolgt das Projekt der Informatisierung Österreichs die Absicht, computerbasierende Rationalisierungsstrategien im Gefüge nationalstaatlicher Wohlfahrts- und Marktwirtschaftskonzepte in der österreichischen Nachkriegsgesellschaft bis zum Ausklingen des fordistischen Produktions- und Akkumulationsregimes im letzten Quartal des 20. Jahrhunderts nach den Kriterien spezifischer Rezeptionsbedingungen, Penetrationsdynamiken und Diffusionseffekten zu analysieren. Damit soll eine zeitgeschichtliche Lücke einer sozio-ökonomisch prägenden Periode der Entwicklung Österreichs aufgearbeitet und der Folgeforschung ein Fundus authentischer Berichte und Quellen eröffnet werden. Unbeschadet der Globalität technologiebezogenener gesellschaftlicher Entwicklungsdynamiken zeigen vergleichbare Projekte im internationalen Kontext (etwa in Schweden), dass historisch bedingte nationale Konstellationen zu relevanten Instanzierungseffekten Anlass geben und auf diese Weise die Analyse der Verläufe der "Informatisierungen" spezifische Beiträge zur kollektiven Identität stiften hilft.

Die vormals unter dem Akronym ÖGIG (als Zweigverein der OCG) firmierende Österreichische Gesellschaft für Informatikgeschichte hat per Beschluss ihrer außerordentlichen Generalversammlung vom 15. November 2013 ihre freiwillige Auflösung herbeigeführt. Damit ist die ÖGIG sozusagen selbst Teil der österreichischen Informatikgeschichte geworden, deren akademische Aufarbeitung - unter Beibehaltung des etablierten Akronyms - nunmehr im Sinne der Traditionspflege unter den Auspizien der OCG erfolgt.

Auf dieser Website ist geplant, neben der Darstellung der Projekt-Ergebnisse zur Informatisierung Österreichs Zugänge zu den bisherigen online-Archiven der ÖGIG auch weiterhin verfügbar zu halten.

Das von der ÖGIG aufgebaute Virtuelle Museum mit einer Reihe von Online-Führungen ist derzeit aus technischen Gründen nicht zugänglich.


Diese Website wird mit freundlicher Unterstützung der OCG betrieben. Besonderer Dank gilt den Institutionen, die das Projekt zur Informatisierung Österreichs auch finanziell fördern; dies sind, neben der OCG selbst:

Wikis

Vorerst finden Sie auf dieser Plattform zwei Wiki-Distributionen:

Beide Wikis verweisen in vielfacher Hinsicht aufeinander. Die ÖGIG-Seite wird laufend ergänzt und erweitert.